Die Bedeutung der Rückspiegel – Auto / Moto

Was verstehen wir unter der Blicksystematik?

Der Auto-, Motorrad- und Skooterfahrschüler muss an der praktischen Führerprüfung nachweisen, dass er auch den rückwärtigen Verkehr und den Verkehr seitlich von ihm im Auge hat.

Dazu dient uns die Blicksystematik!

Auto:

1. Du schaust in den Innenspiegel, um den Verkehr direkt hinter deinem Fahrzeug zu beobachten.

2. Du schaust in den Aussenspiegel, was seitlich und hinten neben dir geschieht.

3. Du schaust mit einem Seitenblick, was sich direkt neben dir – im toten Winkel befindet.

4. Nachbeobachten.

Motorrad/Skooter:

1. Du schaust in den entgegengesetzten Rückspiegel deiner Abbiegerichtung, um den Verkehr seitlich und hinten neben dir zu beobachten.

2. Du schaust in den Rückspiegel deiner Abbiegerichtung, um den Verkehr seitlich und hinten neben dir zu beobachten.

3. Du schaust mit einem Seitenblick, was sich direkt neben dir – im toten Winkel befindet.

4. Nachbeobachten.

Die beschriebene Reihenfolge ist der grundsätzliche Vorgang vor dem Überholen, Einspuren zum Abbiegen oder zum Anhalten. Merke: Bei jedem Gebrauch des Richtungs-Anzeigers (Blinker) kommt immer zuerst die umschriebene Blicksystematik. Führe diese so aus, dass dein Begleiter (Fahrlehrer/Prüfungsexperte) deine Absicht erkennt. Im Besonderen muss der SkooterPrüfling seine Absicht mit Kopfbewegungen anzeigen, dass der Experte im Begleitfahrzeug hinter dir dies sehen kann. Merke: Du möchtest etwas vom Experten, nicht der Experte von dir – also zeige, was du kannst. Dies gilt allgemein bei Prüfungen!

Im weiteren achtest du bitte darauf, dass deine Blindfahrstrecke nicht zu lange wird. Du kannst ohne Weiteres zwischen dem Beobachten in den Innenspiegel und Aussenspiegel, einen Sicherheitsblick nach vorne auf die Strasse machen.

Übe diese Reihenfolge, bis diese in Fleisch und Blut übergegangen ist, dann sind auch die Probleme an der Führerprüfung kleine, was dieses Kapitel betrifft.

Das Thema rückwärtiger Verkehr ist allerdings mit dieser Blicksystematik noch nicht abgeschlossen. Der Fahrzeugführer muss immer wissen, was sich hinter ihm abspielt. Er wird gezwungener Massen bei dichtem Verkehr mehr nach hinten sehen, als wenn er um zwei Uhr morgen alleine einer Autobahn entlang fährt.

In diesem Zusammenhang kennen wir auch die Ausdrücke Umsicht oder Nachbeobachten. Ich denke diese Ausdrücke sind selbsterklärend und brauchen keine weiteren Erläuterungen.

Was sehe ich in den Spiegeln? Das Beobachten mit den Spiegeln nach hinten bedarf einiges an Übung. Im täglichen Leben hast du einen Spiegel wohl noch nie dafür gebraucht, um in eine andere Richtung zu sehen.

1. Was für ein Fahrzeug ist hinter mir – Lastwagen, Personenwagen oder ein Motorrad.

2. Wie weit ist dieses Fahrzeug von mir entfernt, mit anderen Worten – du musst die Grösse dieses Fahrzeuges beachte. Ist dieses gross im Spiegel zu sehen = nahe bei mir oder klein = weit hinter mir.

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